Lagerverwaltung für den Mittelstand: drei Stufen, ein System

Ein Familienunternehmen mit einem Lager und einem Onlineshop braucht etwas anderes als ein Großhändler mit drei Standorten, Marktplatzkonten und EDI-Partnern im Lebensmittelhandel. Trotzdem stehen beide irgendwann vor derselben Frage: Wie bekommen wir das Lager in den Griff, ohne ein Großprojekt zu starten, das mehr kostet, als es bringt?

BizBloqs gibt es deshalb in drei Ausbaustufen: KMU, KMU+ und Enterprise. Alle drei sind dasselbe Lagerverwaltungssystem. Was sich unterscheidet, ist der Umfang.

Diese Seite ist für Geschäftsführer, Inhaber und kaufmännische Leiter im Mittelstand, die ihr Lager heute mit Papier, Excel oder dem ERP-Lagermodul führen. Wenn Sie ein vollautomatisches Logistikzentrum mit Fördertechnik planen, sind Sie mit einem WMS System für diese Stufe besser aufgehoben.

FIGUR 1Drei Ausbaustufen

Seitlich wischen, um die ganze Abbildung zu sehen.

KMUein Lagergebäudeein KanalKMU+zwei Lagergebäudedrei Kanäle:Shop, Marktplatz, B2BENTERPRISEmehrere Gebäudemehrere LänderEDI-PartnerEinführungWochenEinführungWochen bis wenige MonateEinführungschrittweise je Standort

Lagerverwaltung im Mittelstand: drei Stufen im Vergleich

KMUKMU+Enterprise
Typisches Profilein Standort, wachsendes Volumenwachsender Mittelstand, mehrere Kanälemehrere Gesellschaften oder komplexe Abläufe
Lagerein Lager, viele Lagerplätzemehrere Lager an mehreren Standortenmehrere Lager, Standorte, Gesellschaften und Länder
Verkaufskanäleein Hauptkanalmehrere Kanäle und Marktplätzealle Kanäle plus EDI-Handelspartner
LagerabläufeWareneingang, Einlagerung, Kommissionierung, Verpacken, Versand, Inventurdazu Batch-Kommissionierung, Bestände über mehrere Lager, Nachschubdazu gesellschaftsübergreifende Steuerung und eigene Abläufe
Auftragsabwicklungein Kanal: Aufträge, Status, Versandmehrere Kanäle, Zuteilung, Reservierungendazu EDI-Partner, Aufträge zwischen Gesellschaften, API-Abläufe
SchnittstellenStandardanbindungenStandard plus eigene Zuordnungenauch neue und ganz eigene Anbindungen, offene API
Modulenicht enthaltenzubuchbaralle KMU+-Module enthalten
KontrolleBenutzerrollen, BestandshistorieZuteilungsregeln, Reservierungen, Freigabenvollständige Protokollierung, Rechte je Rolle
Einführungeinige Wocheneinige Wochen bis wenige Monateschrittweise, je Standort oder Gesellschaft
Preismodellfestes Abonnement, ein StandortAbonnement plus ModuleVertrag je Umfang

Wie die Arbeit im Lager aussieht, zeigt die Lagersoftware; wie Aufträge aus allen Kanälen laufen, die Auftragsabwicklung Software. Für Logistikdienstleister gibt es eine eigene Seite zur 3PL-Software.

Lagerverwaltung für KMU in Handel, Großhandel und Produktion: was Inhaber an Lager und Versand beschäftigt

Das Wissen steckt in einem Kopf. Ein Lagerleiter weiß, wo alles liegt und welcher Kunde wie verpackt haben will. Ist er krank oder im Urlaub, stockt es. Mit einem Lagerverwaltungssystem steht das Wissen im System, nicht in einer Person. Das ist auch eine Frage der Betriebsfortführung, die Ihr Beirat oder Ihre Bank stellen wird.

Mehr Aufträge heißt mehr Leute. Wenn jede zusätzliche Bestellung mehr Personal braucht, wächst der Umsatz, aber nicht der Ertrag. Und neue Mitarbeiter brauchen Wochen, bis sie selbstständig arbeiten. Werden sie per Scanner geführt, sind sie viel früher produktiv.

Ein Großprojekt passt nicht zur Größe. Angebote für große Systeme rechnen mit mehrjährigen Projekten und Konzernpreisen. Für einen Mittelständler mit einem oder zwei Lagern ist das nicht zu rechtfertigen.

Was die kaufmännische Leitung beschäftigt

Die Einsparung ist schwer zu beziffern. Ein Lagerprojekt verliert intern oft gegen Vorhaben mit offensichtlicherem Nutzen. Hilfreich ist ein Business Case mit Ihren eigenen Zahlen: Arbeitszeit je Auftrag, Kosten eines Fehlers, gebundenes Kapital, Abschreibungen, Lieferzusagen. Dafür gibt es unseren ROI-Rechner und das Business-Case-Deck.

Ungenaue Bestände kosten Kapital. Wer seinen Zahlen nicht traut, hält mehr Sicherheitsbestand. Und was abläuft oder unverkäuflich wird, verschwindet still in der Abschreibung. Mit verlässlichen Beständen und der Kommissionierung nach Ablaufdatum (FEFO) bleibt weniger liegen.

Die Inventur und die GoBD. Wenn jede Bewegung mit Zeit und Mitarbeiter protokolliert ist, lassen sich Bestandsveränderungen nachvollziehen. Was das für Ihre Inventur und Ihre Dokumentation bedeutet, klären Sie mit Ihrem Steuerberater; für Kanzleien gibt es eine eigene Seite für Steuerberater.

Wer schon damit arbeitet

Zu den Unternehmen, die BizBloqs einsetzen, gehören unter anderem Caressi, Lantaarn Publishers, Fairplant und Neeltje Jans: vom Händler über den Verlag bis zum Produktionsbetrieb mit EDI-Anbindung. Mehr unter Kundenreferenzen.

Zwei Fragen zu Ihrem eigenen Betrieb

Wenn Ihr Lagerleiter morgen kündigt: Wie lange dauert es, bis jemand anderes das Lager genauso führt?

Wie viel Ware haben Sie im letzten Jahr abgeschrieben, weil sie abgelaufen oder nicht mehr auffindbar war?

Was kostet BizBloqs?
Das hängt von Standorten, Nutzern, Schnittstellen und Modulen ab. Deshalb gibt es keine Preisliste, sondern ein Angebot nach einem Gespräch über Ihre Abläufe. KMU ist ein festes Abonnement für einen Standort, ab KMU+ kommen Module dazu, Enterprise wird je Umfang vereinbart.
Kann ich mit KMU anfangen und später wechseln?
Ja. Die Stufen bauen aufeinander auf. Wer mit einem Standort und einem Kanal startet, kann später auf KMU+ oder Enterprise erweitern, ohne neu anzufangen.
Wie lange dauert die Einführung?
Bei KMU in der Regel einige Wochen, bei KMU+ einige Wochen bis wenige Monate. Enterprise wird schrittweise eingeführt, Standort für Standort.
Brauche ich für mehrere Lager Enterprise?
Nicht unbedingt. Mehrere Lager an verschiedenen Standorten deckt bereits KMU+ ab. Enterprise ist für mehrere Gesellschaften, Länder oder sehr eigene Abläufe gedacht.
Welches Lagerverwaltungssystem passt zum Mittelstand?
Eines, das mit Ihnen wächst: Start mit einem Standort und Scanner, später mehrere Lager und Kanäle, ohne Systemwechsel.

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