Lagerverwaltungssoftware: was sie leistet und wann Sie sie brauchen

Ein Lager funktioniert lange ohne Software. Der Chef weiß, wo alles steht, die Inventur dauert ein Wochenende, und wenn etwas fehlt, ruft man den Kunden an. Irgendwann reicht das nicht mehr: weil das Volumen wächst, weil ein zweiter Kanal dazukommt, weil der eine Mitarbeiter, der alles weiß, in Rente geht. Dann braucht es Lagerverwaltungssoftware.

Lagerverwaltung Software nimmt dieses Wissen aus den Köpfen und legt es in ein System. Sie kennt jeden Lagerplatz, jeden Artikel und jede Bewegung, und sie führt Ihre Mitarbeiter per Scanner durch die Arbeit.

Diese Seite erklärt, was ein Lagerverwaltungsprogramm leistet, für wen es sich lohnt und woran Sie erkennen, dass es Zeit ist. Sie ist für Inhaber, Geschäftsführer und Lagerleiter in Handel, Großhandel und Produktion, die heute mit Papier, Excel oder dem ERP arbeiten.

Was Lagerverwaltungssoftware ist

Lagerverwaltungssoftware ist ein Programm, das den Weg der Ware durch Ihr Lager steuert und festhält. Jeder Artikel und jeder Lagerplatz bekommt einen Barcode. Mitarbeiter scannen, wenn sie Ware annehmen, einlagern, umlagern oder entnehmen. Aus diesen Scans ergibt sich der Bestand, ohne dass jemand ihn eintippt.

Im deutschen Sprachgebrauch spricht man von drei Stufen der Lagerverwaltung: manuell mit Papier und Excel, softwaregestützt mit Barcode und Scanner, und vollautomatisch mit Fördertechnik. Lagerverwaltungssoftware gehört zur mittleren Stufe. Ein System, das darüber hinaus Förderbänder und Regalbediengeräte steuert, heißt meist WMS; mehr dazu unter WMS System.

Was eine Lagerhaltung Software können muss

FIGUR 1Der Weg der Ware

Seitlich wischen, um die ganze Abbildung zu sehen.

Bestand: immer aktuellWARENEINGANGLieferunggegenBestellungEINLAGERUNGPlatzvorschlagLAGERPLATZBestand jePlatzKOMMISSIONIERUNGPickliste,Scan je GriffVERPACKENEtikettVERSANDSendungsnummeran Shop undERP

Wareneingang. Die Lieferung wird gegen die Bestellung gescannt. Mehr- und Minderlieferungen fallen sofort auf, nicht erst bei der Rechnungsprüfung.

Einlagerung und Lagerplätze. Jede Ware bekommt einen Platz, und das System weiß ihn. Neue Mitarbeiter finden alles, ohne zu fragen.

Bestand. Jederzeit aktuell, je Lagerplatz, Charge und Lager. Reservierte Ware wird nicht doppelt verkauft. Wie ein solider Bestand aufgebaut ist, lesen Sie unter Bestandsmanagement Software.

Kommissionierung. Das System erstellt die Pickliste, der Mitarbeiter scannt jeden Griff. Fehler fallen am Regal auf, nicht beim Kunden. Für Onlinehändler: Kommissionierung im Onlineshop.

Verpacken und Versand. Etiketten werden gedruckt, die Sendungsnummer geht an Shop und ERP.

Inventur. Papierlos, am Platz, gern laufend statt einmal im Jahr.

Schnittstellen. Zum ERP über eine ERP-Schnittstelle, zum Onlineshop und zu Marktplätzen (Anbindung an Marktplätze). Ohne Schnittstellen ist auch die beste Lagerhaltungssoftware eine Insel.

Dazu kommen je nach Branche Chargen und Mindesthaltbarkeitsdatum, Seriennummern, Retouren, Sets und Stücklisten. Was BizBloqs im Einzelnen bietet, von der Lagerplatzverwaltung bis zu Seriennummern, finden Sie in der Funktionsübersicht.

Lagerverwaltungssoftware für kleine Unternehmen, Großhandel und Produktion

Kleine Betriebe mit einem Lager. Ein Onlinehändler oder ein Großhändler mit einem Standort, einigen hundert bis tausend Artikeln und einem Team, das wächst. Hier geht es vor allem darum, vom Papier wegzukommen und den Bestand verlässlich zu machen. Eine standardisierte Cloud-Lösung ist in Wochen eingeführt.

Wachsende Mittelständler. Mehrere Lager, mehrere Kanäle, Geschäftskunden mit eigenen Wünschen. Hier kommt es auf Regeln an: welches Lager liefert, welche Aufträge zuerst rausgehen, wie Nachschub ausgelöst wird.

Größere Unternehmen. Mehrere Gesellschaften, EDI mit Handelspartnern, Länder mit eigenen Anforderungen. Hier zählen Nachvollziehbarkeit, Rechte und saubere Übergaben zwischen Gesellschaften.

Einstellen statt programmieren

Die wichtigste Frage bei jeder Lagerverwaltungssoftware ist nicht, was sie heute kann, sondern wie sie sich ändert. Ihr Lager wird sich ändern: neue Kanäle, neue Kunden, ein zweiter Standort. Lässt sich das in der Software einstellen, von Ihrem Team, ohne Programmierer? Oder ist jede Änderung ein Projekt mit Angebot?

Ein Lagerverwaltung Programm, das Sie selbst einstellen können, bleibt billiger und passt länger. Worauf Sie beim Vergleich achten sollten: Lagerverwaltungssoftware Anbieter im Vergleich. Was es kostet: Lagerverwaltungssoftware Kosten.

Sechs Signale, dass es Zeit ist

  1. Mitarbeiter suchen regelmäßig Ware, die laut Liste da sein müsste.
  2. Dieselben Kommissionierfehler kommen immer wieder vor.
  3. Der Bestand stimmt nur kurz nach der Inventur.
  4. Neue Mitarbeiter brauchen Wochen, bis sie selbstständig arbeiten.
  5. Sie verkaufen über mehrere Kanäle, etwa Ihren Onlineshop, Amazon.de und eBay, und gleichen Bestände von Hand ab.
  6. Rund um Black Friday und Weihnachten arbeitet das Team am Limit, und trotzdem bleiben Aufträge liegen.

Treffen drei oder mehr zu, lohnt sich der Schritt. Wenn Sie heute mit Excel arbeiten: BizBloqs im Vergleich zu Tabellen und Papier.

BizBloqs als Lagerverwaltungssoftware

BizBloqs ist ein Lagerverwaltungssystem für Lager, in denen Menschen mit Scanner und Barcode arbeiten. Es läuft in der Cloud, auf MDE-Geräten oder Smartphones, und ist an gängige ERP-Systeme, Onlineshops und Marktplätze angebunden. Wie das im Alltag aussieht: Lagersoftware von BizBloqs. Wie die Einführung abläuft: Einführung.

Zwei Fragen zu Ihrem eigenen Lager

Wer in Ihrem Betrieb weiß heute als Einziger, wo bestimmte Artikel liegen?

Welche der sechs Signale haben Sie in den letzten vier Wochen selbst erlebt?

Was ist Lagerverwaltungssoftware?
Ein Programm, das jeden Lagerplatz, jeden Artikel und jede Bewegung im Lager kennt. Mitarbeiter scannen Ware beim Einlagern, Umlagern und Kommissionieren, und der Bestand ist dadurch jederzeit aktuell.
Was ist der Unterschied zwischen Lagerverwaltungssoftware und einem Warenwirtschaftssystem?
Das Warenwirtschafts- oder ERP-System kümmert sich um Einkauf, Verkauf und Buchhaltung. Die Lagerverwaltungssoftware steuert die Arbeit im Lager selbst: wo die Ware liegt, wer sie holt, was als Nächstes passiert. Beide arbeiten zusammen.
Reicht für ein kleines Lager nicht Excel?
Solange eine Person alles im Blick hat und wenig bewegt wird, ja. Sobald mehrere Mitarbeiter, mehrere Kanäle oder Chargen dazukommen, wird die Liste ungenau, weil sie nur so aktuell ist wie die letzte Eingabe.
Was ist ein WMS?
Im deutschen Sprachgebrauch meist die nächste Stufe: ein System, das zusätzlich Fördertechnik, Regalbediengeräte und Sortieranlagen steuert. Für Lager, in denen Menschen mit Scannern arbeiten, ist Lagerverwaltungssoftware das Passende.
Was leistet eine Lagerverwaltungssoftware?
Sie steuert Wareneingang, Einlagerung, Kommissionierung und Versand per Scanner und hält den Bestand je Lagerplatz jederzeit aktuell.

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