Willem ten Asbroek, CEO von BizBloqs · 31. Juli 2024
Bei schnell drehenden Konsumgütern entscheidet die Verteilung über den Gewinn. Lebensmittel, Getränke und Drogerieartikel haben kurze Lebenszyklen und einen hohen Umschlag. Dieser Beitrag zeigt, wo die Distributionslogistik in der Konsumgüterindustrie hakt und wie ein Lagerverwaltungssystem zusammen mit einer Auftragsabwicklung Software für schnellere und genauere Abläufe sorgt.
Was ist Distributionslogistik?
Distributionslogistik ist alles, was zwischen dem fertigen Produkt und dem Kunden passiert: Lagern, Kommissionieren, Verpacken, Versenden und das Steuern der Lieferungen. Bei Verbrauchsgütern, also Produkten, die beim Gebrauch aufgebraucht und regelmäßig nachgekauft werden, dreht sich dabei alles um Tempo, Effizienz und Genauigkeit. Im Englischen heißen sie Fast Moving Consumer Goods, kurz FMCG.
Lebensmittel und Haushaltswaren haben kurze Lebenszyklen und einen hohen Umschlag. Das verlangt reibungslose und verlässliche Abläufe im Lager. Software für Lager und Aufträge hilft, die Lieferkette zu straffen: Sie automatisiert Abläufe, senkt Kosten und sorgt mit schnelleren, genaueren Lieferungen für zufriedenere Kunden. Was das für einzelne Sortimente bedeutet, zeigen unsere Seiten zur Konsumgüterlogistik, zur Lebensmittellogistik und zur Kosmetik Logistik.
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Die Herausforderungen der Distributionslogistik in der Konsumgüterindustrie
Die Verteilung von Verbrauchsgütern bringt eigene Hürden mit sich.
Viele Beteiligte, eine Lieferkette
Hersteller arbeiten mit vielen Lieferanten und beliefern viele Abnehmer: Zentrallager des Lebensmitteleinzelhandels, Drogeriemärkte, Großhändler, Onlinehändler. Jede Stelle hat eigene Liefertermine, Etikettenvorgaben und Anlieferzeiten. Das alles abzustimmen, ist der Kern der Arbeit im Distributionszentrum.
Bestand: nicht zu wenig, nicht zu viel
Fehlt Ware, bleibt das Regal im Laden leer und der Händler bestellt woanders. Liegt zu viel Ware, bindet sie Geld und läuft im schlimmsten Fall ab. Bei Produkten mit Mindesthaltbarkeitsdatum muss außerdem die Ware zuerst raus, die zuerst abläuft. Das nennt man FEFO. Dafür braucht es eine saubere Chargenverwaltung mit Chargennummer und Mindesthaltbarkeitsdatum ab dem Wareneingang.
Transportkosten im Griff behalten
Unternehmen suchen ständig nach Wegen, Transport und Logistik günstiger zu machen, ohne das Budget zu sprengen. Jede Fahrt mit halbleerem Lkw und jede Nachlieferung kostet.
Wie BizBloqs das Distributionslager effizienter macht
BizBloqs hilft, schneller und genauer zu arbeiten, den Bestand im Griff zu behalten und Kunden verlässlich zu beliefern.
Bestand in Echtzeit
Sie wissen jederzeit genau, wie viel Bestand Sie haben und wo er liegt. Jede Bewegung wird mit dem MDE-Gerät gescannt und sofort gebucht, vom Wareneingang bis zum Versand.
Kommissionierung für hohe Stückzahlen
Im Distributionslager zählt jeder Meter Laufweg. BizBloqs bündelt Aufträge in Wellen, die nach Abholzeit oder Tour gestartet werden (Wellenkommissionierung), und teilt große Lager in Bereiche, in denen jeder Mitarbeiter nur seine eigene Zone bearbeitet (Zonenkommissionierung). Die Slotting-Analyse zeigt, welche Artikel am häufigsten gegriffen werden, damit sie auf die Plätze mit den kürzesten Wegen kommen. Beim Verpacken prüft die Waagenanbindung das Gewicht jeder Sendung, damit nichts fehlt.
Transport und Sendungsverfolgung
Kluge Tourenplanung und genaue Sendungsverfolgung sparen Kilometer, Kosten und Lieferzeit. Für die Tourenplanung arbeitet BizBloqs mit Partnern; mehr dazu auf der Seite zur Tourenplanung Software. Die Sendungsnummern von Versanddienstleistern wie DHL oder DPD laufen automatisch zurück zum Auftrag.
Anbindung an Partner in der Lieferkette
BizBloqs verbindet sich mit den Systemen Ihrer Partner in der Lieferkette. Die ERP Anbindung sorgt dafür, dass Aufträge, Bestände und Wareneingänge ohne Abtippen zwischen ERP und Lager laufen. Weil jede Charge vom Eingang bis zum Kunden gebucht ist, haben Sie bei einem Rückruf die Rückverfolgbarkeit, die der Handel verlangt.
Entscheidungen auf Basis von Daten
Auswertungen zu Durchlaufzeiten, Pickleistung und Bestandsentwicklung zeigen, wo Prozesse besser werden können. So verbessern Sie die Abläufe Schritt für Schritt, statt nach Gefühl.
Wohin sich die Distributionslogistik entwickelt
Mehrere Technologien verändern die Verteilung von Verbrauchsgütern:
- Internet der Dinge (IoT): Sensoren verfolgen und überwachen Produkte in Echtzeit, zum Beispiel die Temperatur auf dem Transport.
- Bessere Bedarfsprognosen: Nachfragemuster lassen sich genauer vorhersagen, Bestände entsprechend planen.
- Blockchain: Mehr Transparenz und Sicherheit in der Lieferkette.
Alle diese Entwicklungen setzen eines voraus: genaue Daten aus dem Lager. Wer heute jede Bewegung sauber bucht, kann solche Technologien später sinnvoll nutzen.
Zwei Fragen zu Ihrer eigenen Distribution
- Wie oft geht bei Ihnen Ware mit dem kürzeren Mindesthaltbarkeitsdatum nicht zuerst raus?
- Wie viele Meter läuft ein Mitarbeiter im Distributionslager für einen durchschnittlichen Auftrag?
Nächster Schritt
Was ein Lagerverwaltungssystem für Ihre Distribution kostet, lesen Sie auf der Seite zu den Lagerverwaltungssystem Kosten. Wie schnell es sich rechnet, zeigt der ROI-Rechner auf Basis Ihrer eigenen Mengen.
Sie möchten sehen, wie Ihr Distributionslager mit Echtzeitbestand, FEFO und Wellenkommissionierung arbeitet? Demo buchen



